Der Kilimanjaro wartet auf das Fackelteam aus Wiesbaden

 

Am 23. Oktober 2016 startet Rainer Braehler zusammen mit seiner Frau Birgit und Christian Hofferbert ab Frankfurt zu ihrer Reise zum Kilimanjaro.

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Freitag, 3. Juni 2016

Grußwort an das Kilimanjaro-Team von Thomas Huber

Der Extremkletterer und Bergsteiger 
Copyright Huberbuam


Thomas Huber ist nicht nur durch den Dokumentarfilm "Am Limit" weit über die Kletterszene in Deutschland und der ganzen Welt bekannt. Es sind vor allen Dingen seine herausragenden 
Leistungen in der einzigartigen Seilschaft mit seinem Bruder Alexander, international bekannt als die"Huberbuam" die seinen großen Namen rechtfertigen. 

Mehr Infos zu den beiden findet man auf ihrer webseite: Hier klicken 

 

Grußwort

 
Mein Leben als Extrem- und Speedkletterer hat mich schon oft an´s Limit gebracht und ich habe gemeinsam mit meinem Bruder Alexander große sportliche Erfolge aber auch Niederlagen erlebt. Meine grössten Herausforderungen waren allerdings jenseits des Sports und haben meine Sicht auf das Leben neu definiert. Ich konnte mich immer auf meinen Körper verlassen und die nötige Leistung abrufen. Das Gefühl nicht mehr zu funktionieren war für mich nicht einfach und der Weg zurück harte Arbeit. 
 
Um so mehr Respekt habe ich vor Menschen die von Geburt an oder bedingt durch eine Krankheit oder Unfall noch niemals ihren Körper voll einsetzen konnten obwohl sie diesen Drang nach Bewegung und Natur spüren wie wir alle. 
 
Jeder Mensch hat eigene Aufgaben zu lösen und wir müssen alle jeden Tag kämpfen um sie zu erreichen. Manche machen dies in der Öffentlichkeit andere im Verborgenen aber das spielt keine Rolle. Es kommt darauf an, aus jeder Situation das Beste zu machen und gerade in der Langsamkeit und Achtsamkeit steckt viel Kraft und Schönheit die man im " normalen " Alltag ob im Beruf oder als Extrembergsteiger und Leistungssportler manchmal vergisst.
 

Entscheidend ist der erste Schritt und dann einfach weiter gehen.


Ich unterstütze daher sehr gerne die Arbeit des Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. und wünsche dem Team von SLOW TO THE TOP von Birgit & Rainer Braehler und Christian Hofferbert viele neue Erfahrungen am Kilimanjaro.

scheene Grüße,
 
Thomas Huber

 

Und das Team schreibt uns über seine Vorbereitungen:

“Wir werden dieses gemeinsame Abenteuer mit den verschiedenen Trainingsläufen und Wanderungen kontinuierlich bis zum Gipfel in Afrika mit Photos dokumentieren.

Der Auf- und Abstieg dauert 8 Tage - wobei der Aufstieg 7 Tage benötigt.

Es geht hauptsächlich um die Anpassung des Körpers an die Höhe, denn mit fast 6.000 m ist der Kilimanjaro schon eine körperliche und mentale Herausforderung. Wir schlafen in Zelten und jeder Gast hat 3 Träger um die Ausrüstung und Verpflegung mit zu nehmen. Jeder Träger darf nur 15 Kilo tragen. Das ist mittlerweile klar geregelt von der Parkverwaltung.

Jedes Jahr starten circa 20.000 Wanderer zum Kilimanjaro, es schaffen circa 50 %, und es gibt immer mal wieder Todesfälle auf dem Gipfel wegen Hirnödemen.
Daher ist das gezielte Bergtraining sehr wichtig. Das möchten wir gerne auch über ihr Netzwerk kommunizieren. Wer Träume hat, muss auch bereit sein, dafür zu arbeiten. Ob mit körperlicher/ geistiger Behinderung oder nicht, spielt dabei keine Rolle.
Das außergewöhnliche an diesem Berg ist, dass man durch 3 Klimazonen in 7 Tagen wandert.
Tropisch - Geröll / Wüste - Polar
Das bedeutet die letzte Nacht wird etwas kalt und man muß mit circa 0 Grad im Zelt rechnen. Beim Gipfelaufstieg kann es dann schon mal - 20 Grad sein, daher benötigt man sehr gute Ausrüstung.”

Hier ein paar Bilder von den Vorbereitungen:

    

  

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