Einfache Projekte

Oft sind Initiativen und Schulen auf der Suche nach Möglichkeiten, einen Beitrag zu mehr Inklusion zu leisten, und es scheitert an Ideen und Finanzen. Schreiben Sie uns, wenn Sie Ideen haben, die einfach umzusetzen sind. Geben Sie Ihre Tipps weiter und bringen Sie damit die Inklusion voran!


Teilnahme an lokalen Faschingsumzügen oder Paraden der Vielfalt – Beispiel Frankfurt/Main

  • Das mag zunächst für alle “Nicht-Karnevalisten” furchtbar klingen, ist aber für Kinder und in der Tat auch für Erwachsene ein großer Spaß ;-)
  • Die Teilnahme – wenn es nicht gerade Köln, Düsseldorf oder Mainz sein muss – ist zumeist kostenlos.
  • Mit unserem Netzwerk Inklusion Frankfurt waren wir bereits mehrfach dabei und haben eine einfache Kostümierung gewählt: man nimmt eine Netzstrumpfhose, füllt die Beine mit bunten Ballons und setzt diese auf den Kopf. Mit einem Band oder Klammern ggf. befestigen. Als Umhang dient ein breiter Streifen bunter Satinstoff, der gut über warmen Jacken getragen werden kann. Wer mag, zieht noch eine Maske vor das Gesicht. 
  • Bewaffnet mit Staubwedeln “wedelt” man den Staub vom alten System, Tamburine, Klappermaterial, Schellen etc. für Lärm und entsprechende Bollerwagen und Taschen für Wurfmaterial sollte man dabei haben.
  • Was haben wir geworfen? Blumensamen und Taschentücher sowie allerhand anderen Kleinkram und Haribos. Vieles kann man sich sponsern lassen. Einfach mal lokal nach Werbematerial fragen und ggf. mit eigenem Logo bestickern.
  • Wer es aufwändiger mag, kann aus Pappmaché noch Figuren basteln oder natürlich einen eigenen Wagen bauen ;o)

Organisation von Pecha-Kucha-Vorträgen

Pecha-Kucha ist ein Kurzvortragsformat, das darauf abzielt, Vorträge kurzweilig zu halten. Laden Sie in eine Schule oder einen anderen Veranstaltungsort (Gesundheitsamt, Stadtverwaltung, Bürgerhaus etc.) eine größere Anzahl ca. 15 Initiativen und Vereine ein, ihre Arbeit vorzustellen. Nennen Sie die Veranstaltung aber nicht Pecha-Kucha, denn die Urheber haben das nicht gern. Aber Kurzpräsentation in Anlehnung an Pecha-Kucha gehen natürlich auch.

Das Ganze könnte auch themenbezogen organisiert sein, z.B. Institutionen, Vereinsangebote, Wohnen, Architektur, Reisen etc.

  • Geben Sie jeder Präsentation 5-6 Minuten Zeit und bleiben Sie hart. ;-)
  • Bildergebnis für restzeituhrenSie können sich mit entsprechenden Hilfsmitteln, wie z.B. Rest-Zeituhren, die die noch verbleibende Zeit anzeigen lassen.
  • Sie können zu Beginn der letzten Minute ein Schild hochhalten “noch 1 Minute”
  • Sie können nach 6 Minuten ein Schild hochhalten “Applaus bitte”
  • Das Ganze dient der Kurzweiligkeit und wird allen Beteiligten viel Spaß machen
  • Planen Sie Zeit von ca. 19:30 Uhr bis 22:00 Uhr ein, so haben Sie 1,5h für Vorträge und noch eine Stunde zum anschließenden Netzwerken
  • Denken Sie an eine Kiste Wasser und vielleicht ein paar Snacks. 

Hier zur Vorlage als Download

Wenn Sie sehen möchten, wie die fertige Präsentationsserie für eine solche Veranstaltung aussieht, dann schauen Sie hier. Hier finden Sie die Infos zum Abend aus 2015 und auch 2013 incl. Bildergalerie und PDF der Vorträge.

Viel Spaß und Erfolg!