Einfache Projekte

Oft sind Initiativen und Schulen auf der Suche nach Möglichkeiten, einen Beitrag zu mehr Inklusion zu leisten, und es scheitert an Ideen und Finanzen. Schreiben Sie uns, wenn Sie Ideen haben, die einfach umzusetzen sind. Geben Sie Ihre Tipps weiter und bringen Sie damit die Inklusion voran!

Für Links, die wir auf dieser Seite nennen, übernehmen wir keine Garantie oder Verantwortung. Bei Aufnahme auf diese Seite stellen wir Aktualität sicher. Wenn etwas ins Leere läuft, geben Sie uns gern Bescheid! Per EMAIL


  • Der Bunte Bande-Musical-Koffer

    Mit dem Bunte Bande-Musical-Koffer gibt es eine weitere spannende Möglichkeit, mit Kindern in die Welt der Bunden Bande einzutauchen. Auf Basis mehrerer kindgerechter Drehbuch-Fassungen werden Werte wie Vielfalt und Zusammenhalt von Kindern mit und ohne Besonderheiten in Szene gesetzt und das pädagogische Begleitheft bittet Lehrkräften vielfältige Unterstützung. Die Materialien, die von Pädagoginnen und dem bekannten Kinderliedermacher Reinhard Horn entwickelt wurden, sind so aufgebaut, dass sie je nach Gruppengröße, heterogener Zusammensetzung oder Aufführungsszenario flexibel angepasst werden können. 

  • Dazu passend: Die Bunte Bande – Kinderbuchreihe von Aktion Mensch

    Mit der Kinderbuchreihe Die Bunte Bande lernen Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren die vielseitigen Aspekte rund um die Themen gesellschaftliche Vielfalt und Inklusion kennen. Während die Bunte Bande erkennt, dass die Werte Toleranz, Freundschaft und Zusammenhalt für die Lösung ihrer Probleme von zentraler Bedeutung sind, bietet sich den Kindern die Möglichkeit, sich ausgehend von diesen wichtigen Schlüsselbegriffen mit dem Thema Inklusion zu befassen. Die Bücher sind in Alltags- sowie Leichter Sprache erhältlich, und auch als Hörbuch und barrierefreies PDF. Band 5 enthält zudem die Braille Schrift.


Rollenspiele für die Dauer einer Schulstunde:

Sich in andere hineinversetzen – das ist der Schlüssel zu mehr Verständnis füreinander. Dazu gibt es ein recht einfaches Spiel, das die Gruppen je nach Zusammensetzung auch noch für sich anpassen können:

  • Auf der Seite von Handicap International gibt es ein tolles Rollenspiel “Ein Schritt nach vorn”: Thema: Chancengleichheit, Diskriminierung, Armut, Behinderung

→ hier geht es zur Seite

  • Und bei Kompass fanden wir ein weiteres Rollenspiel nach diesem Schema für die Schwerpunkte Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit, Armut, Menschenrechte allgemein

→ hier geht es zur Seite

  • Ein Schritt nach vorn auch für Flüchtlinge? Auch dazu gibt es auf dem Fächer Lernnetz in Schleswig Holstein ein Rollenspiel:

→ hier geht es zum Download

  • Und ganz generell zum Thema Diversity gibt es aus Berlin-Brandenburg eine tolle Einführung:

→ hier geht es zur Seite

→ hier geht es zum Rollenspiel als PDF

 


Teilnahme an lokalen Faschingsumzügen oder Paraden der Vielfalt – Beispiel Frankfurt/Main

  • Das mag zunächst für alle “Nicht-Karnevalisten” furchtbar klingen, ist aber für Kinder und in der Tat auch für Erwachsene ein großer Spaß ;-)
  • Die Teilnahme – wenn es nicht gerade Köln, Düsseldorf oder Mainz sein muss – ist zumeist kostenlos.
  • Mit unserem Netzwerk Inklusion Frankfurt waren wir bereits mehrfach dabei und haben eine einfache Kostümierung gewählt: man nimmt eine Netzstrumpfhose, füllt die Beine mit bunten Ballons und setzt diese auf den Kopf. Mit einem Band oder Klammern ggf. befestigen. Als Umhang dient ein breiter Streifen bunter Satinstoff, der gut über warmen Jacken getragen werden kann. Wer mag, zieht noch eine Maske vor das Gesicht. 
  • Bewaffnet mit Staubwedeln “wedelt” man den Staub vom alten System, Tamburine, Klappermaterial, Schellen etc. für Lärm und entsprechende Bollerwagen und Taschen für Wurfmaterial sollte man dabei haben.
  • Was haben wir geworfen? Blumensamen und Taschentücher sowie allerhand anderen Kleinkram und Haribos. Vieles kann man sich sponsern lassen. Einfach mal lokal nach Werbematerial fragen und ggf. mit eigenem Logo bestickern.
  • Wer es aufwändiger mag, kann aus Pappmaché noch Figuren basteln oder natürlich einen eigenen Wagen bauen ;o)

Organisation von Pecha-Kucha-Vorträgen

Pecha-Kucha ist ein Kurzvortragsformat, das darauf abzielt, Vorträge kurzweilig zu halten. Laden Sie in eine Schule oder einen anderen Veranstaltungsort (Gesundheitsamt, Stadtverwaltung, Bürgerhaus etc.) eine größere Anzahl ca. 15 Initiativen und Vereine ein, ihre Arbeit vorzustellen. Nennen Sie die Veranstaltung aber nicht Pecha-Kucha, denn die Urheber haben das nicht gern. Aber Kurzpräsentation in Anlehnung an Pecha-Kucha gehen natürlich auch.

Das Ganze könnte auch themenbezogen organisiert sein, z.B. Institutionen, Vereinsangebote, Wohnen, Architektur, Reisen etc.

  • Geben Sie jeder Präsentation 5-6 Minuten Zeit und bleiben Sie hart. ;-)
  • Bildergebnis für restzeituhrenSie können sich mit entsprechenden Hilfsmitteln, wie z.B. Rest-Zeituhren, die die noch verbleibende Zeit anzeigen lassen.
  • Sie können zu Beginn der letzten Minute ein Schild hochhalten “noch 1 Minute”
  • Sie können nach 6 Minuten ein Schild hochhalten “Applaus bitte”
  • Das Ganze dient der Kurzweiligkeit und wird allen Beteiligten viel Spaß machen
  • Planen Sie Zeit von ca. 19:30 Uhr bis 22:00 Uhr ein, so haben Sie 1,5h für Vorträge und noch eine Stunde zum anschließenden Netzwerken
  • Denken Sie an eine Kiste Wasser und vielleicht ein paar Snacks. 

Hier zur Vorlage als Download

Wenn Sie sehen möchten, wie die fertige Präsentationsserie für eine solche Veranstaltung aussieht, dann schauen Sie hier. Hier finden Sie die Infos zum Abend aus 2015 und auch 2013 incl. Bildergalerie und PDF der Vorträge.

Viel Spaß und Erfolg!